Stadion An der Alten Försterei am 05.10.2024

Endlich konnten wir es einmal realisieren ein Gastspiel in Berlin zu besuchen, ohne mit der Hertha oder dem DFB-Pokal-Finale in Kontakt zu kommen. Schon lange lag der Wunsch auf der Hand das Stadion an der Alten Försterei kennen zu lernen und auswärts gegen Union Berlin dabei zu sein. Bisher wollte es nicht so recht klappen – 2024 ist einiges anders.

Wir wählten als Anreise den PKW bis Frankfurt und von dort die 56 Minuten Flugzeit bis BER/Brandenburg. Warum nach Berlin fliegen? – Ganz einfach. Die Zugfahrt war 100 €/pP teurer und unzuverlässiger. Da müsste man sich als nachhaltiges, grünes und zukunftsorientiertes Deutschland mal Gedanken machen – Da passt was ganz und gar nicht!

In Berlin haben wir nach einem Abstecher zum Brandenburger Tor direkt unseren gewohnten Irish Pub am Hackeschen Markt besucht und im Anschluss direkt bei Mustafas Gemüsedöner diniert. Per S-Bahn ging es dann in Richtung Köpenick, wobei wir den Anweisungen der Fanabteilung folgten und an der Spindlerstraße ausstiegen. Die 20 Minuten Fußweg über die Spree bis zum Stadion war ereignislos und dennoch hatte diese Flair, weil man die Flutlicht-Masten des Stadions schon von weitem sah. An und für sich noch ein Stadion mit Flair in Mitten von Wohngebiet und Wald. Man merkte schnell – die Reise könnte sich lohnen.

Auch der Gästeblock ist sehr geräumig und so war die Stimmung im Steher durchaus optimal, wenn man es im Verhältnis zum Spielverlauf sieht. Borussia spielte wieder das beliebte Trainingsspiel „Flanken verboten“ und sammelte eifrig Kontakte analog zum Handball, ohne gefährlich zu werden. Und wenn dann mal geflankt werden musste, waren es eher Befreiungsschläge. Da passt auch einiges noch nicht!

Union gewann erwartungsgemäß die Partie uns so zogen wir nach dem Spiel wieder zum Flughafen und es ging zurück in den Süden. Auch wenn es viele nicht glauben wollen – Der Ground hat sich gelohnt und die Fahrt war unabhängig vom Ergebnis ein voller Erfolg.

Jubiläums-Busfahrt am 27.09.2024

Mit einem Jahr Verspätung konnten wir endlich die Busfahrt zu unserem 15-jährigen Bestehen planen.

Musste diese aufgrund ungünstiger Terminierung im Januar noch verschoben werden, konnte diese beim Heimspiel gegen den VfL Bochum realisiert werden. Und doch bekommt man halt nie alle Mitglieder/innen an einen Tisch, also haben auch dieses Mal aufgrund Urlaub, Krankheit oder Arbeit viele absagen müssen.

Mit einer knapp 35-köpfigen Besatzung starteten wir um 11:00 Uhr am Bahnhof in Oppenau. Aufgrund diverser Staus vor und nach Karlsruhe wurde der Weg bis zur Halbzeit nach Frankfurt recht steinig. Im Anschluss lief der Verkehr flüssig, bis wir bei der bekannten Vollsperrung der A45 bei Lüdenscheid nochmal mächtig Zeit auf den Tacho bekamen. Nichts desto trotz war die Stimmung im Bus blendend – oder vielleicht gerade deswegen. Wir feierten uns und unseren Tag!

Wir erreichten erst um 19:15 Uhr den Busparkplatz des Westfalenstadions, so dass es nicht mal mehr für ein gemeinsames Foto reichen sollte. Dieses haben wir dann kurzerhand nach dem Spiel nachgeholt. Aber für die Dauer einer Hinfahrt dürfte das, selbst an einem Freitag Rekord gewesen sein.

Hier blickte man in fröhliche und freudentrunkene Gesichter, da das Spiel gegen den kleinen Nachbarn aus Bochum mit 4:2 gewonnen werden konnte.

Es brauchte allerdings ein Kraftakt, lag man doch nach kurzer Zeit bereits 0:2 hinten.

Die Heimfahrt war weniger spektakulär und deutlich schneller. Um 05:00 Uhr entluden wir unseren Bus und traten den Heimweg an.

Es wurde über den ganzen Tag immer mal wieder über die vergangenen 16 Jahre sinniert. Wir wollen diese Zeit nicht missen. Show must go on!

Nächster Stopp Berlin!

Heja BVB!

Klatsche in Stuttgart am 22.09.2024

Bereits letzte Saison durften wir Zeuge werden, dass in und gegen Stuttgart wohl kein Kraut mehr gewachsen ist. Waren wir auch in der Vorsaison chancenlos, so wurden wir bei einem unserer BaWü-Heimspiele hochverdient und ohne weitere Worte mit 5:1 nach Hause geschickt.

Es bestehen erhebliche Zweifel, vor allem bei bestimmten Spielern, die durchaus ungewöhnliche Positionen begleiten dürfen – mal sehen was die Zukunft bringt. Vertrauen in Nuri ist da.

Wir starteten wie immer ab Freudenstadt Hbf mit dem Zug ins Stuttgarter Vorzeige-Städtchen (nicht) und machten am Neckarpark angekommen erst einmal einen Stopp beim bekannten Bierstand direkt neben der Losbude – Stopp! – Es war nichts mehr beim Alten. Keine Losbude und bedauerlicherweise auch kein Pilsstand mehr.
Da wir aber in Sachen Gerstensaft zu den kreativen Köpfe der Szene gehören, fanden wir recht schnell den Eingang zum Polizeisportverein, wo wir dann auch bedient wurden.

Die Stimmung im Block bzw. im Stadion war entsprechend des Spielverlaufs beschissen. Die Heimfans kamen aber auf eine gute Lautstärke, was man anerkennen muss – Bei dem Spielverlauf gegen den vermeintlichen Favoriten aber vielleicht auch nicht so schwer.

Die Heimfahrt gestaltete sich wieder lustig. In Eutingen wurde der vordere Teil ohne Durchsage abgekoppelt, so dass wir lediglich in Horb landeten, was sich aber als Glücksgriff herausstellen sollte. So mussten wir noch Halt im Schillerpub machen, was uns zwei Halbe wert war und die Fahrt wieder zu einem Erlebnis machte. Unser Taxi musste dann halt nach Horb, was aber reibungslos funktionierte.

Gustav mit dem Hammer und die anderen vom Reisetrupp waren demnach noch vor Mitternacht zurück in Oppenau.

Wir sind aber doof genug, um am Freitag das nächste Spiel anzufahren – Mit dem Bus zum Heimspiel gegen die graue Maus aus Bochum! Es kann nur besser werden – die Vorfreude steigt!

Heja BVB!

09. Platz beim Elfmeter-Turnier 2024

Auch beim diesjährigen Sportfest waren wir wieder mit 2 Mannschaften am Start.

Am Ende sprang ein 09. Platz heraus.

Manche behaupten das Wetter war schuld. Bei Fritz-Walter Wetter können wir nicht so gut performen:-) Andere finden es notwendig den VAR auch beim Oppenauer Sportfest einzuführen.

Randnotiz war dass das Turnier leider das Team von Schalke Assozial gewann.

Bei den 11ern einfach erste Liga die Blauen!

Herzliche Glückwünsche gehen dennoch nur an uns raus!

Es hat wieder mächtig Spaß gemacht und wird definitiv wiederholt. An der Theke wie immer Champions-League-Sieger!

CL Finale 2024 in Wembley

Wembley und CL-Finale – Dortmund scheint da eine Dauerkarte zu haben. Auch 2024 hatten wir die Ehre bei diesem europäischen Endspiel dabei sein zu dürfen und nutzten diese Chance auch. Nach der Zuteilung der Tickets wurde wild recherchiert wie man denn am besten, günstigsten und geselligsten nach London gelangen könnte. In ca. 6 Stunden Buchungszeit wurde für alle Beteiligten die Reiseroute festgezerrt. Wir unterteilen die Tour einfach in Etappen – eine Road to Wembley eben.

Etappe 1

Taxi nach Paris (fast – bis Strasbourg) Fahrtzeit 1:15 Stunden

Etappe 2

TGV bis Paris Gare de L’Est – Fahrtzeit 2:10 Stunden
Aufenthalt in Paris mit Touri-Programm – Eiffelturm – Supermarche – Notre Dame – Pub – Metro – ca. 5 Stunden

Etappe 3

Flughafen Paris Charles de Gaulle – London Luton Airport – ca. 3 Stunden

Etappe 4

National Express (Bus in die Stadt bis Baker Street) – Fahrtzeit 1:15 Stunden

Etappe 5

Bus bis zum Hostel nach Camden Town – Fahrtzeit 20 Minuten

Etappe 6

Pubs und Trompete bis kurz vor 3 – ca. 5 Stunden

Etappe 7
Weg ins Hostel – Dieser Weg war kein leichter – dieser Weg war kreuz und quer

Am Spieltag stärkten wir uns mit einem abartigen English Breakfast, wobei man ausgerechnet in einem Cafe (43) gelandet war, in dem die Kellnerin ihren ersten Arbeitstag hatte. War trotzdem lecker und überlebenswichtig. Danach fuhren wir zur London Bridge, um in einem der ältesten Pubs, dem „The George Inn“ den Tag zu eröffnen. Nach einem Besuch im „The Shipwrights Arms“ ging es weiter bis zur Tower Bridge (inkl. des Turm-Pubs). Danach ging es via Fähre über die Themse zum Big Ben und von da zu Fuß über den Trafalgar Square zum Piccadilly, wo wir in unserem Stamm-Pub „Three Crowns“ mal so richtig für Stimmung sorgten.

Wolfgang Petry und der Dschungelkönig glänzten bei Bier und verschiedener Mahlzeiten. Gegen 16:30 Uhr ging es mit der Metro bis zum Wembley-Stadion. Die Stimmung in der U-Bahn war überragend, weil sich Spanier und Borussen Ihre Lieder schon mal vorsorglich um die Ohren hauten. Wir wussten auch im Spiel mit den eingebauten Klimaanlagen zu überzeugen. Am Stadion machten wir kurzen Prozess und enterten den Tempel. Im Oberrang war die Sicht blendend und die Stimmung hielt was man annehmen konnte. Selten so einen harmonischen und aufeinander abgestimmten Support erlebt. Abartig. Auf dem Platz war Borussia 60 Minuten die bessere! Mannschaft, schaffte es aber leider nicht ein Tor zu machen. Real schaffte das irgendwann und entriss uns den möglichen Henkelpott. Dennoch machten wir uns zwar etwas enttäuscht, aber sehr stolz zurück ins Stadtzentrum, welches wir nach ca. 3 Stunden Anstehzeit und Umwege erreichten.

Am Sonntag ging es zurück in die Heimat (Etappen 8 bis 12 in umgekehrter Reihenfolge). Was ein genialer Trip! Wetter passte, Stimmung passte, Truppe passte – nur das Ergebnis eben nicht. – Aber wir waren halt da und 30 andere Teams nicht!
Weitere tolle Erkenntnisse: Das Meer ist blau weil der Himmel leuchtet, die Themse braun weil der Boden durchschimmert. Bierdurst, Backnang und blöde Hunde. Kaffee gibt es auch in Pulverform und 5.000 kann man machen, muss man aber nicht.

CL-Halbfinale gegen Paris am 01.05.2024

Road to Wembley?

Zuerst stand erstmal die Road to Dortmund an. Traditionell war mal wieder eine Vollsperrung der A45 auf dem Programm und so kam ich mit etwas Verspätung im Hotel zum Einchecken an. Nach einem kurzen Trip ins Zentrum zum ersten Aufsaugen der Stimmung und einer Stärkung vor dem Hauptbahnhof, der Döner war echt überragend, ging es mit sechs kalten Dosen Brinkhoff’s zum Gleis 11 um die Jungs gebührend zu empfangen. Nach 80!!! Minuten Verspätung, kamen sie dann endlich an und wir konnten, mittlerweile etwas lauwarm, zusammen anstoßen.
Für den Fanmarsch war es leider zu spät, aber man konnte ihn aus der Ferne schon hören und erahnen, was uns diesen Abend noch bevorstehen wird. Nach einem kurzen Fußmarsch in die City, machten wir uns auf den Weg Richtung Stadion. Vor dem Stadion, mussten wir mehrmals, war ja auch ziemlich warm an dem Abend, anstoßen. Wahnsinn, was da schon los war. Und das Jamie Carragher so ausgeflippt ist, konnte man spätestens verstehen, als wir dann auf unseren Plätzen waren. Die Stimmung vor, während und nach dem Spiel, das erlebst du nicht sehr oft. Einfach nur genial,war das, was wir an dem Abend erleben durften.
Aufgrund unserer allgemeinen Anspannung, das Spiel war schon etwas nervenaufreibend, kamen wir schon sehr ins Schwitzen. Durch gezieltes Anstoßen, konnten wir den Verlust aber wieder ausgleichen. Als wir nach dem Spiel nochmal alles aufgesaugt hatten, machten wir uns auf den Weg ins Kreuzviertel. Genau und richtig, da haben wir dann nochmals auf dieses Megaerlebnis angestoßen. Die Vorfreude auf das Rückspiel und die letzte Station auf der Road to Wembley, ist komplett da und wenn man sieht,was eine Mannschaft zusammen mit seinen Fans, bewirken kann, ist da alles drin.
Klar hätte es in der Bundesliga und im Pokal besser laufen können, aber wir sollten trotzdem stolz auf das Erreichte sein und die Jungs weiterhin bedingungslos unterstützen. Auf der Road über Paris nach Wembley 💪🏻.
Heja BVB🖤💛

Auswärts in Madrid am 09.04.2024

Nach 2018 durften wir zum 2. Mal das Metropolitano in Madrid besuchen. Eine Europapokal-Reise im April? Nach Spanien? Es gibt schlechtere Angebote! Daher nutzten wir auch die X. Gelegenheit in die spanischen Hauptsache zu reisen. Es wird nicht die letzte Reise bleiben. Den Tag verbrachten wir wie gewohnt an den bekannten Stellen und durften sogar unseren Ex-Keeper Roman Weidenfeller zu uns auf ein Foto nehmen. Nachdem wir bei Nach wie vor strahlendem Sonnenschein am Gästeblock von Atletico angekommen waren mussten wir noch das nervige Spalier der spanischen Kavallerie durchkreuzen. Die Knüppel blieben aber dieses Jahr im Sack.

Zum Spiel gibt es weniger zu schreiben. Die erste Hälfte gehörte komplett den Hausherren, die unsere Fehler konsequent ausnutzen und Hälfte zwei spielte der BVB! Die Ausgangsposition ist nicht schlecht fürs Rückspiel. Noch ist alles möglich- so lange darf von Wembley geträumt werden.

Heja BVB!

Pokalaus in Stuttgart am 06.12.2023

Mit einer Riesen Vorfreude und der Hoffnung, das es nicht so mies läuft wie in der Liga, ging es am Mittwoch im Pokal zu den Schwaben.
Nachdem die Dosen und Bayern ja die Segel schon gestrichen hatten, konnte man ja davon ausgehen, das unsere Mannschaft alles reinwirft, um sich diese reelle Titelchance zu wahren und in diesem Wettbewerb zu überwintern. Leider weit gefehlt.
Viele Fragezeichen, ob der Aufstellung oder der Einstellung und Form vieler Spieler, machten einen von Anfang an, sehr nachdenklich. Wenn du als Fan auf der Tribüne, nach positiven Erlebnissen suchst, sagt das schon sehr viel aus. Ein in allen Belangen besseres Heimteam, konnte in der zweiten Hälfte sich belohnen und in die nächste Runde einziehen. Es war eine sehr ernüchternde Vorstellung unserer Mannschaft, die hoffentlich wieder, im neuen Jahr so nicht mehr vorkommen wird. Den Glauben ans Team werden wir nicht verlieren, sie müssen nur wieder die DNA des Vereins auf den Platz bringen.
Heja BVB🖤💛✌🏻

Unterirdisch in Stuttgart am 11.11.2023

Narri, Narro. So könnte man den Auftritt des BVB heute in Stuttgart beschreiben. Wir trafen uns vormittags um gemeinsam mit dem PKW nach Freudenstadt zu fahren. Von dort aus ging es wie gewohnt bequem mit der Bahn zum Neckarpark, von wo aus man ohne Probleme den Gästeblock des Neckarstadions erreichen kann. Vorab machten wir noch einen Abstecher zum Pilsstand beim „Jedes Los gewinnt-Typ“, was mittlerweile fast schon dazu gehört. Im Gästeblock waren dieses Mal endlich alle an Bord – ohne Scharmützel vor dem Spiel. Viele Fahnen und Schwenker zierten den Block, was ein gelungenes Bild abgab. Die Stimmung war wenig berauschend, auch wenn versucht wurde immer und immer wieder einen Funken auf den Rasen überspringen zu lassen. Aber auch die Canstatter Kurve hatte einen schwachen Tag erwischt. Apropos schwacher Tag – Was die Spieler von Borussia Dortmund an diesem Tag angeboten haben, war schlicht weg ein Witz. So passiv, so lebensarm, so harmlos hatten wir den BVB seit Jürgen Röber 2007 nicht mehr erlebt. Dank Kobel blieb es bei einer knappen Niederlage und einen hochverdienten Heimsieg für den VauEffBäh.
Hoffentlich rafft sich die Mannschaft nach der Länderspielpause auf und spielt wieder Fussball. Maßstäbe sind Spiele wie in oder gegen Newcastle!

Für uns blieb nur, alles nicht ganz nüchtern zu betrachten:

Scheint der Mond ins Kellerloch – eins trinke ma noch! Bumpäh. Narri. Narro.

Auswärts in Newcastle vom 25.10.2023 bis 26.10.2023

Die Auslosung der Champions-League Gruppenphase hatte uns ein Los beschert, welches wir uns schon länger gewünscht hatten. Allerdings war es wenig realistisch in der CL auf Newcastle United und den St. James‘-Park zu treffen. Nun sollte es so sein. Direkt nach der Auslosung wurden Urlaubstage gecheckt und Flüge gebucht. Da Newcastle auf direktem Weg schwer und wenn dann teuer per Flieger erreichbar ist, wählten wir eine alternative Route. Wir flogen ab Basel bis Edinburgh, um dann mit Tram und Zug über Land nach Newcastle zu reisen. Diese Route entpuppte sich als ganz entspannte Variante.

In Edinburgh angekommen begrüßte uns das typische britische Wetter. Niesel-Piesel (für einige Schotten scheint dies aber wie Sommer zu sein – hier ist nur strömender Regen schlechtes Wetter). Da wir noch Aufenthalt hatten, bis der Zug nach Newcastle abfahren sollte nahmen wir in einem Pub in Bahnhofsnähe das erste typische Frühstück und die ersten Kaltgetränke zu uns.

Später in Newcastle waren wir fußläufig relativ schnell am Hotel und danach auch wieder schnell in der Stadt. Am Grey’s Monument hatte die Südtribüne Dortmund den Treffpunkt ausgerufen. Hier fanden wir uns in der Nähe im Pub ein und die Einstimmung konnte beginnen.

Abmarsch war relativ pünktlich gegen 17:15 Uhr Ortszeit und auch der Weg zum Stadion nicht weit. Die Polizei bildete ein Spalier, damit außerhalb die Magpies stehen konnten und uns mit Bechern und Flaschen zu bewerfen, welche natürlich umgehend den Weg zurück fanden. Wie man in den Wald hinbläßt, kommt es auch wieder heraus. Eigentlich ein Unding, wie man überhaupt auf die Idee kommt. Idioten gibt es halt überall. Ansonsten endlich mal wieder ein motivierter Mob und angemessener Marsch zum Stadion.

Danach begann die Treppensteigen-WM und Sturzbier-Challenge, um dann im Gästeblock durchzustarten. Der Support und die Leistung der Truppe auf dem Rasen war nur mit wenigen Ausnahmen bockstark. Borussia gewann 1:0. Nach einer kurzen Blocksperre ging es zurück in die Stadt, um in einem Studentenpub noch bis zur Sperrstunde durchzuziehen. Einige fanden danach den Weg ins Bett, andere suchten verzweifelt nach dem drölften Bier.

Am nächsten Morgen ging es mehr oder weniger ausgeruht zurück nach Edinburgh und von da aus mit etwas Verspätung nach Basel!

Alles in allem eine grandiose Auswärtstour, die so lange nicht mehr da war!